Fachschule Elektrotechnik mit Mechatronikschwerpunkt

In der Fachschule steht die handwerklich praktische Tätigkeit im Vordergrund. So findet etwa ein Drittel der gesamten Ausbildung in der Werkstätte statt (das heißt bis zu 14 Wochenstunden), um auf einen unmittelbaren Praxiseinsatz nach der Schule hinzuführen. Dabei erstreckt sich der Unterricht über eine Reihe von Fachgebieten der Elektrotechnik und Elektronik sowie der Mechatronik, sodass sich ein breites Berufsfeld eröffnet.

Ein Einsatz als Elektroinstallateur, als Steuerungstechniker, als Antriebstechniker, in der Planung der gesamten Elektroausrüstung von Gebäuden und Anlagen, aber auch im Reparatur- und Wartungsbereich von elektrischen und elektronischen Geräten und mechatronischen Systemen ist denkbar.

Der zusätzliche fachtheoretische Hintergrund, Allgemeinbildung sowie die Einführung in die Betriebslehre und Kalkulation sollen den Absolventen in die Lage versetzen, später einen Betrieb selbstständig zu führen.

Nach Abschluss der Schule und zwei Jahren facheinschlägiger Tätigkeit besteht die Möglichkeit, die Meisterprüfung im betreffenden Handwerk abzulegen, aber nicht nur dort, sondern auch in den damit verwandten Berufen. Dadurch ergibt sich ein breiter Zugang zu reglementierten Berufen. Da nationale Befähigungsnachweise EU-weit gelten, eröffnen sich dadurch auch gute Berufsaussichten im Ausland.

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