Mechatronik

Höhere Abteilung für Mechatronik

Abteilungsvorstand Dipl.-Ing. Dr. Bertram GEIGL

Tel.: 07242 65801 / 208


Leitbild

Die Vernetzung der unterschiedlichen Wissensgebiete, Mechanik, Elektrotechnik/Elektronik und Informatik unter dem Begriff Mechatronik gewinnt zunehmend an Bedeutung.

Das Spektrum mechatronischer Systeme umfasst Geräte der EDV wie Festplatten und CD-Rom-Laufwerke, Geräte der Fertigungstechnik wie Roboter und Werkzeugmaschinen, Geräte der Medizintechnik wie Computer- und Kernspintomographen und Dentalgeräten sowie Geräte der Fahrzeugtechnik in allen Wirtschafts- und Industriebereichen.

Die Mechatronikingenieure sind in der Lage, aufgrund ihres fächerübergreifenden Wissens aus den Bereichen Mechanik, Elektronik und Informatik, Methoden und Werkzeuge aus Einzeldisziplinen zu verknüpfen und Schnittstellenprobleme zwischen diesen Bereichen zu lösen.
Eine ausgeprägte Teamfähigkeit ist eine der wichtigsten Kompetenzen des Mechatronikingenieures.
Die Bandbreite für die Berufswahl ist damit eine der höchsten von allen ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen

Neben der Vermittlung eines soliden Grundlagenwissens der Fachgebiete Maschinenbau als auch Elektrotechnik, soll der Schüler die Fähigkeiten entwickeln. Der Unterricht in Laboratorien, Werkstättenlabors und Konstruktionsübungen sind besonders geeignet, die Schnittstellen der einzelnen Bereiche aufzuzeigen und entsprechende Lösungen zu erarbeiten.

Der erfolgreiche Abschluss der Höheren Abteilung der HTL-Maschinenbau ersetzt Lehrabschlussprüfungen in Lehrberufen, die der Maschinenbauausbildung entsprechen. Nach einer zweijährigen beruflichen Praxis kann die Ausbildnerprüfung abgelegt werden, nach dreijähriger facheinschlägiger Tätigkeit ist der Befähigungsnachweis für das entsprechende Handwerk erbracht, die Meisterprüfung entfällt.
Nach einer Praxis von 3 Jahren kann die Standesbezeichnung Ingenieur erworben werden, die EG- weit anerkannt ist. Diese Anerkennung auf Diplomebene nach der Richtlinie 92/51/EWG bedeutet, daß die österreichische BHS-Matura in Europa einer Matura mit zusätzlicher postsekundärer Ausbildung (z. B. zwei Jahren universitärer Ausbildung) gleichgestellt ist . Weiters besteht die Möglichkeit, durch eine schriftliche Arbeit aus dem jeweiligen Fachgebiet und mit einer anschließenden Prüfung den "Diplom-HTL-Ingenieur" zu erwerben.


Tätigkeitsfeld

Absolventen des Ausbildungsschwerpunktes Automation sind unter anderem befähigt aufgrund ihres ingenieurwissenschaftlichen Wissens, in folgenden typische Tätigkeitsfeldern:

  • Entwicklung mechatronischer Produkte und Systeme
  • Modellbildung und Simulation von mechanischen und elektronischen Systemen
  • Entwicklung von Software für technische Geräte und Komponenten
  • Inbetriebsetzung, Betrieb und Wartung technischer Systeme
  • Projektleitung
  • Beratungstätigkeiten in Industrie- und Dienstleistungsunternehmen
  • Verkauf und Schulung

zu arbeiten.

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